Gestern waren Dachdeckermeister Peter Marske und unser Auszubildender Janik bei der Ausbildungsmesse „Mein Start in die Ausbildung 2026“ im VIP-Bereich des Eintracht-Stadions in Braunschweig. Für uns war das eine gute Gelegenheit, mit Schülerinnen und Schülern sowie weiteren Ausbildungsinteressierten direkt ins Gespräch zu kommen – ohne großen Aufwand, dafür mit echten Fragen aus der Praxis.
Was ist „Mein Start in die Ausbildung“?
Die Messe findet jährlich im Eintracht-Stadion statt. Der Grundgedanke: kurze Kennenlerngespräche statt Messestände – Betriebe stellen ihre Ausbildungswege vor, Interessierte bringen Unterlagen mit und man merkt schnell, ob es passt. Laut IHK waren dieses Jahr rund 1.500 Schülerinnen und Schüler vor Ort und etwa 100 regionale Unternehmen und Institutionen haben Ausbildungsangebote vorgestellt.
Unsere Eindrücke: viele Fragen, kurze Wege, ehrliche Gespräche
Wir haben gemerkt: Viele interessieren sich für das Handwerk, sind aber unsicher, wie der Einstieg konkret aussieht. Typische Fragen waren zum Beispiel:
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Wie läuft die Ausbildung ab – Betrieb, Berufsschule, Lehrgänge?
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Welche Voraussetzungen brauche ich?
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Welche Arbeiten macht ein Dachdecker heute wirklich – nur Ziegel oder auch mehr?
Genau dafür ist dieses Format gut: Man kann in wenigen Minuten erklären, was Alltag ist, was man lernen kann – und welche nächsten Schritte sinnvoll sind (z. B. Praktikum vor Ausbildungsstart).
Ausbildung zum Dachdecker: so läuft sie ab
Die Dachdecker-Ausbildung ist in der Regel 3 Jahre lang. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sie auch verkürzt werden.
Sie ist dual aufgebaut:
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Ausbildungsbetrieb: Praxis auf Baustellen und in Werkstatt/Materiallager
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Berufsschule: Theorie (z. B. Bauphysik, Materialkunde, Mathematik im Alltag)
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Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU): zusätzliche Praxis-Lehrgänge, die die Ausbildung ergänzen
Als grundlegende Voraussetzungen werden häufig genannt: mindestens Hauptschulabschluss, Schwindelfreiheit, Teamfähigkeit, gern draußen arbeiten, handwerkliches Geschick und ein mathematisches Grundverständnis.
Außerdem kann man innerhalb der Ausbildung Schwerpunkte setzen – z. B. Dachdeckung, Abdichtung, Außenwandbekleidung, Energietechnik an Dach und Wand oder Reetdachtechnik.
Was du bei der Dachdeckerei Marske lernst
Wir bilden im Dachdeckerhandwerk aus – und in unserer Ausbildung geht es nicht nur um „oben Ziegel drauf“. Auf unserer Ausbildungsseite nennen wir Beispiele, die du bei uns lernst, etwa:
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Dach- und Wandflächen mit verschiedenen Materialien decken
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Wand- und Bodenflächen abdichten
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Holzkonstruktionen (z. B. für Dachstühle) bauen
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Balkone sanieren
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Fassaden dämmen
Und weil wir als Betrieb in der Region (u. a. Großraum Braunschweig, Wolfenbüttel, Wolfsburg, Gifhorn, Peine, Salzgitter) breit aufgestellt sind, bekommst du Einblicke in unterschiedliche Baustellen und Aufgaben.
Vorteile einer Dachdecker-Ausbildung (ohne Schönreden)
Eine Ausbildung im Dachdeckerhandwerk hat ein paar sehr handfeste Pluspunkte:
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Du siehst am Ende des Tages, was du gemacht hast.
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Arbeit im Team – auf dem Dach geht vieles nur gemeinsam.
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Vielfalt: Dächer, Abdichtungen, Fassaden, Dämmung – und je nach Betrieb auch Themen wie Energietechnik.
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Weiterkommen nach der Lehre: z. B. Richtung Vorarbeiter/Fachleitung und später Meister.
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Tarifliche Ausbildungsvergütung: Im Dachdeckerhandwerk gelten je nach Tarifbindung klare Sätze.
Interesse an Praktikum oder Ausbildung bei uns?
Wenn du uns gestern verpasst hast (oder in Ruhe nachlesen willst): Infos zu Einstieg, Praktikum und Ausbildung findest du auf unserer Ausbildungsseite.
Offene Stellen und Kontakt stehen auf unserer Job-Seite.